Wenn nicht jetzt, wandern?

Mit steigenden Temperaturen verwandelt sich das Ski-Mekka St. Anton am Arlberg in ein beschauliches, sommerliches Bergdorf. Auf dem über 300 Kilometer langen Wegenetz steht Urlaubern die Tiroler Alpenwelt offen für ausgiebige Fußmärsche in heilsamer Höhenluft. So bewegen sich Profi-Wanderer auf grenzüberschreitenden Serpentinen, Naturfreunde staunen am Rendl über florale Feuer und Familien schärfen auf Senn’s WunderWanderWeg nicht nur den Geruchssinn. 

Für Naturliebhaber: Am Alpenrosenweg „brennt“ der Berg

Auf den Rendl-Hängen südlich von St. Anton am Arlberg finden Wanderer vor allem in den Monaten Juni und Juli ein „rotes Meer“ vor. Grund sind die vielen dort blühenden Alpenrosen. Der Weg startet hinter der Rendlbahn-Bergstation (Aufstieg wahlweise zu Fuß oder per Gondel), wo Kinder sich am Spielplatz austoben, Eltern die Aussicht auf Lechtaler Alpen und Verwallgruppe genießen. Anschließend geht’s zur Rendlalm, geübte Tourengeher erweitern die Runde bis zum Zwölferkopf auf 2.558 Meter.

Dauer: ca. 4 Std. - ohne Seilbahn ca. 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Einkehr: Rendl Bergstation auf 2.030 Metern
 

Für Wissbegierige: Panoramaweg Mutspuren am Galzig

Gemütlich und aussichtsreich schweben Familien mit der Galzigbahn vom Ortszentrum auf den gleichnamigen Berg in der Urlaubsregion St. Anton am Arlberg. Oben angekommen beginnt für die Gäste eine kleine Reise durch die Zeitgeschichte auf den Pfaden einheimischer Pioniere: Am Panoramaweg Mutspuren erwartet sie eine interaktive Wandertour mit Spielen, Naturkunde und Planschen im Speicherteich. Der Rundweg umfasst 5 Kilometer und 200 Höhenmeter.

Dauer: ab ca. 2,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einkehr: Bergstation Galzig auf 2.185 Metern
 

Für Genießer: Schlemmen am Stöcklweg in Pettneu

Von Pettneu am Arlberg aus erstreckt sich die Wald- und Wiesentour zur Nessler Alm, wo Ziegen, Hühner, Schweine sowie 60 Kühe besonders junge Wanderer begeistern. Der Stöcklweg führt über knapp 7,5 Kilometer (414 Höhenmeter) am Gridlonbach, Pleißereck und der alten Nessler Alm vorbei. Dort scheint im hauseigenen Museum die Zeit stehen geblieben: Historische Kupferkessel, Butterkübel und Sennereigeräte zeugen von der Geschichte des Stanzertals, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Nach einer deftigen Brotzeit oder der Hausspezialität Spinat-Käse-Knödel pilgern Urlauber über den als Ort der Besinnlichkeit bekannten Kalvarienberg samt denkmalgeschützter Kapelle wieder zurück.

Dauer: ca. 3,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel 
Einkehr: Nessler Alm auf 1.610 Metern

Für Grenzgänger: Berggeistweg zwischen Tirol und Vorarlberg

Im St. Antoner Ortsteil St. Christoph beginnt auf Höhe des Arlbergpasses der Aufstieg zur Kaltenberghütte. Hinter dem Gasthof Valluga streifen Wanderer dann über den Berggeistweg und seine Serpentinen, über Almmatten sowie die Maroiseen bis zur Einkehr in Vorarlberg. An diesem Knotenpunkt zwischen Klostertal und Verwall steht die Bergwirtschaft mit ihren charakteristischen roten Fensterläden und Blick auf die umliegende Gebirgswelt. Retour geht’s über den Paul-Bantlin-Weg an den Albonaseen vorbei, insgesamt sind 15 Kilometer und 675 Höhenmeter zu bewältigen.

Dauer: ca. 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Einkehr: Kaltenberghütte auf 2.089 Metern
 

Für Familien: Senn’s WunderWanderWeg für alle Sinne

Wandern mit allen Sinnen lautet die Devise auf Senn‘s WunderWanderWeg oberhalb von St. Anton am Arlberg. Der besonders für Kinder geeignete Erlebnispfad beginnt bereits am Maiensee bei St. Christoph. Rund um die Sennhütte beglückt dann der Alpenblumen- und Kräuterweg Familien mit etwa 1.000 Pflanzen zum Riechen, Tasten, Schmecken und Bestaunen, darunter auch das mit 107.126 Blüten größte Edelweiß der Alpen. Auf dem wöchentlichen Programm der Sennhütte stehen etwa „Kräuterbrot-Backen“ oder „Gesundes Kneippen“. 

Dauer: ab ca. 1,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einkehr: Sennhütte auf ca. 1.500 Metern
 

© Pressekontakt

Wilma Himmelfreundpointner
Tourismusverband St. Anton am Arlberg
Dorfstraße 8
6580 St. Anton am Arlberg
Tel.: +43 5446 2269-26
E-Mail: wilma@stantonamarlberg.com
Web: www.stantonamarlberg.com
Pressemitteilung: https://presse.tirol.at/de/wenn-nicht-jetzt-wandern/pr1099385

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