St. Anton am Arlberg

Von der Wiege des Skilaufs bis zum Größten Skigebiet Österreichs: Aber tausende Gäste treibt es jährlich, Sommer wie Winter, in die Urlaubsregion St. Anton am Arlberg. Nicht allein sind schönes Wetter, frische Luft, geballte Natur und die Tatsache, dass der erste Skiclub sowie erster Sessellift Österreichs auf den Arlberg zurückzuführen sind, ausschlaggebend. Die Millionen-Projekte in die örtliche Infrastruktur wie beispielsweise: Zusammenschluss der Skigebiete am Arlberg, die Sanierung und Verbesserung der Verkehrssicherheit im Arlberg Straßentunnel, die Durchführung der Alpinen Ski-WM im Jahre 2001, die Errichtung des Wellnesscenters „ARLBERG-well.com“ oder der Sport-Park „arl.rock“ in St. Anton am Arlberg – ziehen den internationalen Andrang Jahr für Jahr magisch an.

 

Allgemein

An der Grenze zu Vorarlberg befindet sich im oberen Teil des Stanzertals die Urlaubsregion St. Anton am Arlberg, eingebettet zwischen den Lechtaler Alpen im Norden und der Verwallgruppe im Süden an der Rosana. Der Hauptort liegt auf 1.304 Höhenmetern. Bestehend aus den Gemeindegliederungen Moos, Nasserein, St. Christoph, Stadle. St. Jakob, Bach, Gand sowie Gsör vereint St. Anton am Arlberg, auf einer Fläche von 165,69 km², 2.470 Einwohner.

Beim Thema Namensfindung trägt St. Anton am Arlberg von 750 Jahren bereits den fünften: Angefangen im Jahre 1275 mit der Ortsbezeichnung „Vallis taberna“, über Jahrhunderte später trat die Bezeichnung „Stanzertal“ in Kraft, gefolgt vom Namen „St. Jakob“, welcher aber nur für kurze Zeit verwendet wurde. Da auch dieser Name nicht zufriedenstellend war, einigte man sich 1811 – 1927 auf den Gemeindename „Nasserein“, der nach den alten Ortsteil Nasserein benannt wurde. Durch die 1884 erbaute Bahnstation namens „St. Anton am Arlberg“ fand 1927 die Urlaubsregion nun endgültig mit „St, Anton am Arlberg“ zu seinem Namen.

 

Winter

Der Ursprung des österreichischen Wintersports findet in der Arlberg Region seine Wurzeln. Ski Pionier Hannes Schneider war es, der ab 1907 als Skilehrer und mit der Erfindung einer neuen, revolutionären Pistentechnik den Grundstein legte. In den 1930er Jahren wurde in der Skiregion St. Anton die erste Liftanlage Österreichs von Konrad Dopplmayr und Sepp Bildstein erbaut.

Heute bilden die Orte St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs sowie Lech das größte zusammenhängende Skigebiet im österreichischen Alpenraum und ist eines der fünf größten weltweit. Mit nur einem Skipass kommt man in den Genuss von über 87 hoch modernisierten Liftanlagen, 305 km bestens präparierten Skipisten sowie 200 km Tiefschneeabfahrten, welche absolute Schneesicherheit bis ins Frühjahr garantieren.

Kaum eine andere Region zwischen dem Grenzgebiet Tirol und Vorarlberg ist so sehr auf den Winter-Tourismus ausgerichtet wie St. Anton am Arlberg. So macht sich die lange Tradition auch abseits der Pistenarena bemerkbar: Ob romantisch glitzernde Winterwanderwege, herausfordernder Winterklettersteig, Skitouren durch den tiefverschneiten Alpenraum, atemberaubende Paragliding-Tour oder eine rasante Rodelpartie – in St. Anton am Arlberg erwartet Sie ein grenzenloses Wintersportvergnügen der Extraklasse.

 

Sommer

Bis in die 1980er glich St. Anton am Arlberg während der Sommersaison einer „Geisterstadt“, da fast alle Hotels geschlossen hatten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei! Als eine der renommiertesten Tourismusregionen der Welt, ist Offenheit für neue Techniken und Produkte tief in der Region verankert.

Innovation trifft auf Revolution: 150 Kilometer Länge und 2.500 schweißtreibende Höhenmeter bei der Rennradtour „Arlberg Giro“, kostenlose Nutzung der Bergbahnen, geführtes Wanderprogramm zum „Valugga“ mit 2.809 Höhenmetern, dem höchsten Gipfel am Arlberg, 300 Kilometer markiertes Wanderwegenetz, anspruchsvoller Arlberger Klettersteig und der adrenalinreiche Hoch- und Niederseilgarten machen St. Anton am Arlberg auch im Sommer zum International beliebten Reiseziel.